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Vater Unser mit der Subklew-Ballettakademie

Am 1. Oktober war die Basilika St. Ulrich & Afra Schauplatz einer „dreiaktigen Aufführung“ des schlechthin wichtigsten Gebetes der Christenheit. Zunächst ließ Peter Bader die große Orgel zu Bildern erklingen, die in Beziehung zu den einzelnen Anrufungen des Vater Unsers stehen. Interessant dabei, dass die meisten Aufnahmen Details der Basilika selbst zeigen, auf die sich normaler Weise der Blick nicht konzentriert, sei es weil sie unbedeutend scheinen, sei es aufgrund der Perspektive.

Den zweiten Teil bildete ein Zwiegespräch zwischen einer das Nachtgebet sprechenden jugen Frau (hier dargestellt von Edith Wagner) und eben dem Vater im Himmel (gesprochen von Franz-Xaver Buchmaier). Den rund 250 Besuchern merkte man stellenweise die bewirkte Nachdenklichkeit an, wenn es um die Frage ging, wie ernst wir es mit dem Vater Unser und dem Bemühen der Umsetzung im eigenen Leben meinen.

Schließlich stellten 12 junge Damen von der Subklew-Ballettakademie unter der Leitung von Simone Kirchner-Dér das Vater Unser auf der Altarinsel in einem liturgischen Tanz zur Musik des Augsburger Komponisten Karl Erhard dar. Aufgrund der Besonderheiten des Raumes studierte das Ensemble eigens eine geänderte Choreographie ein. Die Begeisterung im Publikum war so groß, dass sich der Verein bemüht, die Veranstaltung im Frühjahr 2012 ein weiteres Mal anzubieten.


Konzertabend mit Kammerensembles von Schülern der Orchester bei St. Stephan

Unter Leitung und Organisation von Ulrich Graba haben am 14. Oktober eine ganze Reihe von kleineren Ensembles der Orchester bei St. Stephan einen äußerst bunten Abend gestaltet. Die Bandbreite des Programms reichte von der Melodie des „Pink Panther“ bis zum Oboe-/Fagottduo. Das Publikum des voll besetzten Pfarrsaals bedankte sich für die kurzweilige und künstlerisch anspruchsvolle Unterhaltung mit anhaltendem Applaus. Ebenso positiv urteilte die Augsburger Allgemeine in ihrem Bericht.


Vortrag mit Dr. Markus Günther im Pfarrheim am 17. November

„Das Ende der Volkskirche – Warum die Krise vor und nicht hinter uns liegt“ war das Thema eines Vortrags des Chefredakteurs der Augsburger Allgemeinen Zeitung, Dr. Markus Günther. Dass die Zukunft unserer Kirche den Menschen unter den Nägeln brennt, war schon an der großen Zahl der Gäste zu erahnen. Wie vom Referenten beabsichtigt, entwickelte sich im Verlauf des Abends eine teilweise recht kontroverse Diskussion über zahlreiche berührte Fragen.